In Anlehnung an die Serie Roma aeterna wird dieselbe fotografische Technik verwendet, um dauerhafte, architektonische Strukturen mit der ephemeren, menschlichen Existenz in Kontrast zu setzen. Besonders auffallend sind die unzähligen Touristen, die die Monumente griechischer Kultur offensichtlich "industriell" konsumieren. Es drängt sich dabei die Frage nach dem Sinn einer solchen Vereinnahmung von Kultur auf. Werden hier noch gemeinsame Werte vermittelt? Oder geht es nur um eine Form des Spektakels?
Roma aeterna thematisiert den Kontrast zwischen den "ewigen" Strukturen der historisch bedeutendsten europäischen Stadt und der dazu kurzweiligen Existenz der Menschen, die in ihr leben oder sie besuchen. Diese Aggregation von Geschichte ist in Europa nur in wenigen Städten so intensiv erfahrbar wie in Rom.